Selbstbewusstsein stärken – Grundlagen (+4 Tipps)

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Selbstbewusstsein stärken und glücklich sein hängen ziemlich nah beieinander. Wenn du also mehr aus dir rauskommen möchtest, offener sein willst, dann ist dieser Artikel für den Anfang goldrichtig für dich!

Ich werde dir in diesem Artikel wertvolle Grundtipps und -Tricks mit an die Hand geben, welche du selbstverständlich umsetzen solltest. Denn nur so kannst du deine Sicherheit zu dir selbst aufbessern und dein Selbstbewusstsein stärken – indem du auch in Aktion trittst!

Da dies hier ein Artikel für Anfänger ist, sei dir gesagt, dass du nicht von heute auf Morgen ein total selbstbewussten Typ entwickeln kannst. Persönlichkeitsentwicklung ist ein fortführender Prozess und wirst nie auslernen.

Raus aus der Komfortzone!

Zuerst einmal: Was ist überhaupt die Komfortzone? Ich wette du hast dieses Wort schon öfters gehört, aber kannst du diese „Zone“ auch definieren?

So definiere ich die Komfortzone:

Die Komfortzone ist eine gedachte Zone, in der wir uns wohlfühlen.

Wir könnten an uns arbeiten, aber auf der Couch (als Beispiel) ist es doch viel gemütlicher. So sollte es natürlich nicht sein.

Wenn deine Komfortzone klein ist, umso mehr denkst du darüber nach, was passieren könnte, wenn etwas schief läuft. In jener Umgebung fühlen wir uns also nicht so wohl. Deswegen machen wir es auch nicht. Umso größer deine Zone jedoch ist, in der du dich wohl fühlst, desto mehr traust du dir zu.

“Life begins at the end of your comfort zone”

Aber wie verlasse ich denn diese Komfortzone und warum sollte ich das machen?

Zuerst einmal wissen die Leute nicht, wie sie die Komfortzone verlassen, weil sie nicht genau wissen was das ist. Und wie kannst du dein Selbstbewusstsein stärken, wenn du die Komfortzone verlässt?

Wenn man nicht weiß, was etwas ist, kann man das auch nicht ändern in seinem Leben – logisch, oder?

Du weißt aber nun was es ist und wie du diese verlassen kannst: indem du einfach raus gehst und dich in Situationen begibst, die dich womöglich in ein „unwohles“ Gefühl versetzen.

Aber für uns ist eine Situation nur unangenehm, sobald wir nicht genügend Informationen darüber haben.

Wenn du beispielsweise das erste mal in ein Fitnessstudio gehst, dann fühlst du dich erstmal unwohl. Warum? Weil du diesen Ort nicht kennst und nicht weißt, wie du dich verhalten sollst. Du denkst, du wirst von allen möglichen Leuten angeschaut und so könnte ich jetzt endlos weitermachen.

Sprich wenn du deine Komfortzone verlässt, heißt das nur, dass du nicht genügend Informationen über ein bestimmtes Handlungsumfeld hast. Und diese Angst kannst du nur überwinden, wenn du genug Wissen und Erfahrung dazu hast.

Jedoch brauchst du definitiv die richtige Denkweise!

Wenn du das richtige Mindset (engl. für Denkweise) besitzt, dann wirst du in jedem Bereich erfolgreich. Mache dir einfach klar, dass alles im Leben erlernbar ist.

Das ist die Erkenntnis, denn du musst weg von Angst und Hilflosigkeit und hin zur Neugierde.

Experimentiere rum und sammle Referenzen in verschiedenen Bereichen.

Da, wie oben beschrieben, alles erlernbar ist, wirst du auch hier nach der Zeit erfolgreich und das bestärkt dich wieder in deinem Gefühl, etwas gemeistert zu haben, vor dem du vorher Angst hattest.

Im Alltag sind dir solche Dinge bestimmt schon öfters passiert. Zum Beispiel beim Autofahren. Bevor du das erste Mal gefahren bist, hast du dich sicher unwohl gefühlt. Aber nachdem du es eine Zeit lang gemacht hast und weißt, wie es genau funktioniert, fährst du sicherer darin und du machst alles automatisch. Stimmt’s oder hab ich Recht? 😉

Handle also sofort und denke nicht darüber nach, was überhaupt schief gehen könnte. Denn wenn du etwas machst, dann stellst du dich deiner Angst und dann gerät das in den Fokus, was du gerade machst.

Ruf dir immer wieder in den Kopf, dass du nicht alles so ernst nehmen solltest. Denn Angst hast du meist nur vor dem, was du auch als ernst empfindest. Einfach locker bleiben…

Selbstbewusst entscheiden

Um dein Selbstbewusstsein zu stärken musst du bewusst Entscheidungen treffen.

Im Laufe eines Tages müssen wir viele Urteile fällen, die unsere Selbstachtung meist immer senken. Verinnerliche also, dass jede deiner Entscheidungen dein Selbstwertgefühl steigern soll.

Wenn du dir beispielsweise vorgenommen hast dich richtig zu ernähren und abnehmen möchtest:

Vor dir steht auf einmal ein gesunder Salat und eine saftige XXL-Pizza. Natürlich weißt du, dass du den Salat essen solltest, jedoch greifst du trotzdem zur Pizza und isst diese komplett auf.

Währenddessen oder danach machst du dir selbst wieder Vorwürfe, warum du etwas nicht durchziehen kannst und machst dadurch dein eigenen Selbstwert kaputt.

Kurze Zeit später liegst du auf der Couch und guckst Fernsehen, bis dir auffällt, dass du ja eigentlich ins Fitnessstudio wolltest. Dann denkst du dir irgendeine, „für dich logischklingende Ausrede“ aus, warum du doch nicht hingehst.

Du hast eben schon die Pizza verdrückt und der Tag sei für dich jetzt sowieso schon gelaufen. Morgen ziehst du es dann total durch!

Dein Unterbewusstsein merkt sich also wieder, dass du nichts gebacken bekommst und wieder nicht erfolgreich warst.

Also gehst du wieder eine Stufe auf der Selbstwertgefühl-Treppe runter. Oder eine Abwärtsspirale, die dich immer weiter nach unten zieht.

Wenn du also Dinge machst, bei denen du immer wieder versagst, dann sinkt dein Selbstbewusstsein ins Bodenlose. Genauso, wie du vielleicht schon immer das Rauchen aufgeben wolltest, aber dir den Glimmstängel immer wieder in den Mund steckst.

„Jede Entscheidung die du triffst, muss zu deinem Selbstwertgefühl beitragen“

Ebenso mit dem Fingernägelkauen, womit du schon immer mal aufhören wolltest, aber dann bemerkst, dass du wieder daran kaust.

Als Kind bekommen wir eine Sache meist auch schon beigebracht: „Du sollst nicht fluchen!“

Der Sinn dahinter ist identisch. Je öfter wir fluchen, desto öfter signalisieren wir unserem Gehirn, dass etwas nicht funktioniert.

Solltest du jedoch eine qualitativ gute Entscheidung treffen, die zu deiner Selbstachtung beiträgt, steigst du auf der Selbstwertgefühl-Treppe nach oben zu deiner eigenen emotionalen Freiheit.

Tipps & Tricks aus dem Nähkästchen

Nun, das waren zwei Punkte die die Psychologie dahinter näher betrachten. Ich persönlich möchte dir aber noch ein paar Tipps & Tricks von mir an die Hand geben, die dein Selbstbewusstsein stärken.

Und zwar solltest du dir klar machen, dass du kein kompletter Versager bist. Jeder kommt früher oder später an den Punkt, wo er denkt, dass er alleine mit seinen Problemen dort steht.

Hier habe ich also noch ein paar knackige Punkte für dich:

1. Lerne Dinge an dir schätzen

Das kannst du auf Körperteile und  -Regionen beziehen, aber auf jeden Fall auch auf innere Werte.

2. Umgebung wahrnehmen

Wenn du durch eine Menschenmenge gehst und jemand lacht, dann denkst du vermutlich gleich, dass man über dich lacht und du überlegst direkt, was du falsch gemacht hast.

Stelle dich einfach mal bewusst irgendwo an den Rand oder setz dich irgendwo hin und beobachte.

Niemand schaut dich schief an oder lacht über dich. Höchstens beim vorbeischauen mal, aber das ist normal. Und wenn derjenige dann noch lächelt, dann weil er dich eventuell attraktiv findet.

3. Lachen ist gesund

Wenn du dich innerlich selbstbewusst fühlst, dann ist es wichtig, dass auch andere das mitbekommen. Lache einfach mal herzlich. Ich lache gerne und lächle auch öfter mal – einfach so, das kann jeder meiner Mitmenschen bezeugen.

Nimm etwas mit Humor, dann geht alles viel leichter und du wirkst gleich viel sympathischer auf andere Personen.

4. Fehler machen

Jeder macht mal Fehler. Das ist grundsätzlich nicht falsch, aber du solltest beim ersten Mal daraus lernen und diese kein zweites Mal machen. Manchmal gewinnt man und manchmal lernt man…

Fazit

Du hast also gelernt, dass alles erlernbar ist und du vor gar nichts Angst haben brauchst.

Eine der größten Lektionen, die du als Grundstein brauchst, um selbstbewusster zu werden.

Zudem solltest du Entscheidungen treffen, die dein Selbstbewusst sein steigern und nicht senken lassen. Kleine Alltagsentscheidungen können sich also auf das große Gesamte auswirken.

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