10 Angewohnheiten, die dich unproduktiv machen

Arbeit, Notizen, Schreibtisch, To-Do-Liste, Angewohnheiten

An den Fingernägel knabbern, Kaugummi mit geöffnetem Mund kauen, sprechen ohne vorher nachzudenken – solche Dinge bezeichnen wir als schlechte Angewohnheiten. Aber was ist mit den schlechten Angewohnheiten, die uns unproduktiv machen?

Davon gibt es jede Menge und keiner kann sich davon freisprechen. Jeden Tag machen wir diese und auch ich habe dies lange Zeit gemacht, auch wenn es unsere Produktivität enorm einschränkt.

Frage dich selbst, ob du zu diesen Personen gehörst und wenn ja, dann wird es Zeit diese aus dem Alltag zu entfernen

1) Eile am Morgen

Wir alle kennen diesen einen Morgen, wenn wir uns durch all die täglichen Kleinigkeiten durch haschen und kaum noch Zeit haben die Zähne zu putzen, bevor wir die Tür verlassen, um pünktlich bei der Arbeit, in der Uni, in der Schule oder sonst wo zu sein.

Wenn die Eile am Morgen zur Gewohnheit wird, dann kann sich dies negativ auf dein allgemeines Wohlbefinden und deine Produktivität auswirken.

Sobald du deinen Tag mit einer überreizten Gefühlslage startest, gibst du deinem Gehirn nicht genügend Zeit, um sich zu entspannen, neu zu starten und sich auf den Tag vorzubereiten. Stattdessen pumpst du es direkt mit Adrenalin voll, was dich später umhauen kann.

Plane deinen Morgen also so, dass du Zeit zum durchatmen hast. Vielleicht 10 bis 30 Minuten früher, um dich mental auf den Tag vorzubereiten.

2) Frühstück überspringen

Die letzten Jahre, als ich zur Schule gegangen bin habe ich nie gemacht, dabei ist es doch „die wichtigste Mahlzeit des Tages“; das Frühstück. Viele Leute die ich kenne, machen dies auch nicht. Sei es entweder, weil du deinen Tag zu hektisch startest (siehe Punkt 1) oder einfach nicht hungrig bist. Ein ausgewogenes Frühstück hat für die meisten keine Priorität.

Jedoch sollte es das. Warum? Biologisch gesehen fasten wir, wenn wir schlafen. Sprich du wachst mir niedrigem Blutzucker auf. Dieser niedrige Blutzucker ist dafür verantwortlich, dass wir uns müde, desinteressiert und ein wenig gereizt am Morgen fühlen.

Wie sieht das damit aus das Essen mit Kaffee zu ersetzen? Ich bin kein Kaffeetrinker. Habe es ein- oder zweimal probiert und schmeckt mir einfach nicht. Vielleicht auch besser so. Denn sicherlich kann dein Kaffee die Symptome deines niedrigen Blutzuckers verstecken, jedoch nicht dein Verlangen nach Essen befriedigen. Zudem wird dich das Koffein später am Tag ganz schnell nach unten ziehen und deine Produktivität somit enorm einschränken.

Ein gesundes Frühstück ist der Schlüssel, um deine Produktivität für den Rest des Tages zu beschleunigen. Versuche Nahrung zu dir zu nehmen, die dir Ballaststoffe, Proteine, Vitamine und Mineralien bietet, die dir Energie geben.

Produkte mit Vitamin B sind beispielsweise Haferflocken, Bananen, Ananas oder Avocados. Vitamin B hilft dir dabei, dass du deine Konzentration erhöhst. Vermeide auf jeden Fall zuckerhaltiges Essen, wie Donuts, Cornflakes oder ähnliches.

Du merkst, dass deine Angewohnheiten am Morgen eine Menge ausmachen!

3) Einfache Aufgaben als erstes erledigen

Es ist ziemlich verlockend die einfachen Aufgaben vor den großen „schwierigen“ Aufgaben zu erledigen. Du schiebst sie weiter und weiter vor dir her auf deine To-Do-Liste und packst sie für Tage oder gar Wochen nicht an.

Jedoch ist es gerade für deine Ertragsfähigkeit entscheidend besser, wenn du die größeren Aufgaben zu erst angehst. Dein Gehirn kann solche Tasks besser angehen, wenn du zu Beginn des Tages noch fokussiert bist, weil man sich zu Tagesbeginn weniger ablenken lässt.

Halte dir also den Morgen frei für größere Arbeiten und verschiebe andere Dinge auf den Nachmittag. Eine To-Do-Liste zu erstellen, wird dir eine Menge Arbeit abnehmen. Es gibt genügend Apps, also schau einfach, welche für dich am besten funktioniert. Oder einfach ein klassischer Zettel.

4) Social Feeds checken

Das ganze „leicht abgelenkt“-Ding geht auch für Social Media-Benachrichtigungen. Denn wir alle sind psychologisch gesehen dazu veranlagt unseren Newsfeed nicht nur einmal zu checken, was dazu führt, dass wir sinnlos unser Smartphone durch scrollen.

Was dagegen hilft ist eigentlich ziemlich simpel. Entferne die Lesezeichen von Facebook, Twitter & Co. einfach aus deiner Leiste im Webbrowser. Oder mache sie einfach nicht direkt sichtbar. Ich habe diese Netzwerke extra in einen Unterordner versteckt. Das verhindert, dass ich ab und zu einfach mal drauf klicke und plötzlich im Social Media-Garten umher irre.

Auch die Desktop-Benachrichtigungen solltest du ausschalten, um diese eine von vielen Angewohnheiten zu minimieren.

Im Durchschnitt brauchst du über 25 Minuten, um wieder in eine Aufgabe reinzukommen, nachdem du unterbrochen wurdest.

5) Smartphone bei der Arbeit

Bitte hebe jetzt deine Hand, wenn du eine kleine Panikattacke bekommst, sobald du bemerkst, dass du dein Smartphone nicht bei dir hast… – keine Angst, du bist nicht alleine; ich zähle mich ebenfalls dazu.

Die Dinger sind die einfachste Ablenkung auf diesem Planeten! Und solltest du es auf der Arbeit dabei haben, dann bringst du dein Produktivitätslevel in Gefahr.

Es ist nachgewiesen, dass du unkonzentrierter arbeitest, wenn du ständig Benachrichtigungen und Anrufe bekommst. Denn dieser Moment der Unterbrechung ist zwar nur kurz, jedoch wird dein Fokus konsistent für eine längere Zeit unterbrochen.

Es gibt eine Menge Wege, um dieser Sucht nachzukommen. Unglaublich einfach ist es, wenn du dein treuen Wegbegleiter einfach stumm schaltest (auch die Vibration ausstellen) und es beiseite legst.

6) Essen am Arbeitsplatz

Wenn du im Büro sitzt und am Arbeitsplatz ist, dann macht es dich nicht nur anti-sozial, sondern ist auch schlecht für dein Denken, deine Kreativität, deine Produktivität und für deinen Körper! Also eine von vielen Angewohnheiten, die gleich mehrere Sachen in den Schatten stellen.

Natürlich kann es auch sein, dass du eine strikte Deadline einhalten musst und es dir dadurch nicht leisten kannst eine richtige Pause zu machen, dann fühl dich erstmal nicht angesprochen…

Ich empfehle dir die Mittagspause sinnvoll zu nutzen. Gehe in die Cafeteria, ein Restaurant oder in einen Park und sammle dort neue Energie und komm auf neue Gedanken. Glaub mir, es bewirkt Wunder!

Was eine super Lösung ist: Gehe jeden Tag mit einer anderen Person Mittagessen, lerne diese näher kennen und wer weiß, vielleicht bilden sich daraus längere Beziehungen wovon beide profitieren können. Möglicherweise arbeitest du schon seit Jahren mit einer total interessanten Person zusammen, welche du einfach noch nicht näher kennengelernt hast.

7) Nicht zuhören

Einer der traurigen Konsequenzen vom konstanten abgelenkt sein, ist das ständige „halb-zuhören“; und du denkst, dass es okay ist.

Die Frage ist, wem hörst du wirklich zu, wenn jemand anders redet? Hörst du wirklich deinem Gegenüber zu oder eher die Stimme in deinem Kopf?

Wenn du nicht richtig zuhörst, kann dich das nicht nur eine gute Beziehung kosten, sondern vielleicht auch wichtige Informationen, die du verpasst hast. Ein aktiver Zuhörer zu werden ist ein bedeutender Schritt im Bezug auf emotionale Intelligenz.

 

8) „Ja“ zu jedem Meeting sagen

„Im Tunnel“ zu sein, bedeutet dass du dich darin verlierst was du gerade machst. So sehr, dass du sogar die Zeit vergisst. Eines der Schlüssel für Freude und Produktivität am Arbeitsplatz.

Und nichts unterbricht diesen Zustand so sehr, wie ein Meeting; vor allem ein unwichtiges. Dazu gehören Treffen, wo der Organisator nicht wirklich bei der Sache ist (beziehungsweise nicht vorbereitet) oder du wirklich nicht dort sein musst.

Das ist nicht nur im Arbeitsleben so, sondern auch im privaten, wenn du dich mit Leuten triffst, die dir nichts bringen. Versteh mich nicht falsch, denn mit „etwas bringen“ meine ich Energie!

Versuche also nicht überall zuzusagen, sondern überlege genau, ob du es wirklich willst bzw. brauchst. Denn das ist eine von sehr grundlegenden schlechten Angewohnheiten.

9) Multitasking

Es scheint, als wäre Multitasking in unserer modernen und schnelllebigen Zeitepoche wichtiger denn je. Doch der Anschein trügt! Forschungen zeigen, dass es uns weniger effektiv macht, und zu mehr Fehlern und Stress verleiten lässt. Es kostet der globalen Wirtschaft sogar $450 Milliarden pro Jahr!

40%

weniger Produktivität

 

50%

länger für eine Aufgabe

50%

mehr Fehler

Erinnerst du dich an Punkt 7? Wenn du mit jemanden sprichst und dabei was anderes machst (durch dein Facebook-Feed scrollen, etc.), dann hörst du ihm wahrscheinlich auch nicht richtig zu 😉

 

10) Vor dem Einschlafen am Smartphone

Hast du jemals mit deinem Smartphone im Bett gelegen und noch die letzten Mails gecheckt, das letzte Mal durch den Social Media-Feed bei Facebook oder Instagram gescrollt? Nun hebe wieder deine Hand, wenn daraus plötzlich eine halbe, drei viertel oder gar eine ganze Stunde wurde…

Stelle dir einmal vor, wie viel mehr Schlaf du in dieser Nacht hättest, wenn du dich einfach umdrehen würdest, um einzuschlafen.

Aber es geht nicht nur um die Länge des Schlafes, sondern eher um die Qualität! Studien haben gezeigt, dass Menschen sich über eine mindernde Schlafqualität beschweren, wenn Sie vor dem Schlafengehen noch ein elektronisches Gerät benutzen. Auch, wenn sie länger geschlafen haben, als andere die dies nicht benutzt haben.

Das liegt ganz einfach daran, dass die Präsenz und Abstinenz von Licht unserem Gehirn mitteilt, ob es das Hormon Melatonin ausschütten soll oder nicht. Dieses Hormon ist dafür verantwortlich, ob wir uns müde fühlen oder eben nicht.

Die LED-Beleuchtung von unseren Bildschirmen ist ähnlich wie das Tageslicht. Somit trickst es unser Gehirn aus und teilt uns mit, dass es Tag ist und somit bleiben wir länger wach.

Was kannst du gegen diese und ähnliche Angewohnheiten machen? Lade dein Smartphone in einem anderen Raum oder nicht in deiner direkten Reichweite.

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